Pressestimmen:
Eine wertvolle Pflichtlektüre für Geigenbauer! ...Mit dem nun neu entwickelten Messverfahren könnte es den beiden Autoren nicht zuletzt mit Hilfe des vorliegenden Buches gelingen, eine neue objektivere Untersuchungsmethode im Streichinstrumentenbau zu etablieren. Mit Hilfe des in diesem Buch beschriebenen innovativen Verfahrens werden der Instrumentenkunde neue Erkenntnisse zur Verfügung stehen, die sich schon jetzt beim Vergleich der 100 besprochenen Instrumente abzeichnen. (Robert Saßmann)
... Zu welch verblüffenden Ergebnissen der oft als Schlagwort gebrauchte Begriff der Interdisziplinarität führen kann, zeigen der Mediziner Hermann Neugebauer (Orthopädischer Chirurg) und der Physiker Gerhard Windischbauer. Für ihr Buch 3D-Fotos alter Meistergeigen haben sie die kostbaren Instrumente mit der sogenannten Moiré-Methode vermessen. Diese wurde entwickelt, um den menschlichen Rücken berührungsfrei mit Höhenschichtlinien überziehen und wie eine Landkarte darstellen zu können. (Standard Wissenschaft)
Durch einen Forschungsauftrag der Österreichischen Nationalbank wurde es nun ermöglicht, alte italienische und Wiener Geigen zu vermessen und miteinander zu vergleichen, was zur Bestätigung bekannter Tatsachen aber auch zu völlig neuen Erkenntnissen führte. (First Class, Österreich)
Diese Veröffentlichung enthält die optischen Vermessungen einschließlich Auswertungen der Wölbungshöhen von Decken und Böden von 100 Geigen: 32 italienische Geigen bis 1850 (darunter 6 von Stradivari), 4 moderne italienische Geigen, 7 französische Geigen (davon 4 moderne), 32 Wiener Geigen bis 1850 und 25 moderne Wiener Geigen (davon 18 gebaut von H. Neugebauer). (Instrumentenbau Report)
Das Moiré-Bild einer Geige kann auch als ihr Daumenabdruck bezeichnet werden, wodurch jedes vermessene Instrument identifiziert werden kann. (Handel Österreich - USA)
Was Eingeweihten und Kennern guter Konzertinstrumente längst bekannt ist, nämlich die tonwichtige, auch Charme und Ausstrahlung gebende Wölbung und Profilgestaltung des Geigenkorpus, ist nun als Dokument exakt abgebildet, wiederholbar und zu diskutieren. Nicht nur die typische Eigenform der Geigenbauer, sondern auch über Verformungen des Korpus durch innere und äußere Einwirkung lassen sich Zugehörigkeiten, Vergleiche und Mutmaßungen anstellen, die vorher in dieser Genauigkeit nicht möglich waren. (Dr. Sieghart Brodka)
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